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Häufige Fragen

Was soll mit der Fortbildung erreicht werden?

Ziel der zweijährigen Fortbildung ist es, die Kollegien dabei zu unterstützen, besser mit immer heterogeneren Klassen umzugehen, damit alle Kinder und Jugendlichen ihre Potenziale entfalten können. Der Weg dorthin liegt in einer gezielten individuellen Förderung jedes Einzelnen. Die Fortbildung vermittelt Konzepte, Instrumente und Methoden individueller Förderung, setzt dabei auf die Teamentwicklung im Kollegium und regt die systematische Reflexion von Unterricht an.

An wen richtet sich das Fortbildungsangebot?

Das Angebot richtet sich nicht an einzelne Lehrkräfte, sondern an ganze Kollegien, die in Teams ein gemeinsames Konzept individueller Förderung im Unterricht für ihre Schule erarbeiten möchten. In den Projektregionen können sich alle Schulen mit Sekundarstufe I um eine Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme bewerben.

Wer führt die Fortbildungsangebote an den Schulen durch?

Ausgewählte Moderatoren der Kompetenzteams begleiten die am Projekt teilnehmenden Schulen und führen die Fortbildung durch. Die Moderatoren bieten systematisch Inhalte und Lernanlässe zur Weiterentwicklung des Unterrichts fokussiert auf individuelle Förderung. Sie begleiten die Lehrpersonen in ihrem Lernprozess.

Welche Schulen können an der Fortbildung teilnehmen?

In den Projektregionen können alle Schulen mit Sekundarstufe I an der Fortbildungsmaßnahme teilnehmen, wenn sich die Mehrheit des Kollegiums dafür ausspricht.

Wozu verpflichten sich die Schulen, die an der Fortbildung teilnehmen?

Die Schulen verpflichten sich, den Schwerpunkt „Unterrichtsentwicklung fokussiert auf individuelle Förderung" zwei Jahre lang zu bearbeiten. Zudem muss an der Schule eine Gruppe eingerichtet und legitimiert werden, die die Organisation des Qualifizierungsprozesses sicherstellt und die Implementation steuert (Projektsteuer-/ Arbeitsgruppe für Unterrichtsentwicklung).

Welche Regionen nehmen am Projekt teil?

Derzeit wird die Fortbildung Schulen mit Sekundarstufe I in 24 Regionen NRWs angeboten. Welche Regionen bereits im Projekt sind, können Sie auf der Unterseite „Regionen“ sehen. Perspektivisch soll das Angebot allen 53 Regionen des Landes zugänglich gemacht werden.

Wie viel Zeit muss ein Kollegium / müssen Lehrkräfte in die Fortbildung investieren?

Der Umfang für jedes Modul beträgt in etwa 20 Std. bzw. 2,5 Fortbildungstage pro Halbjahr. Insgesamt umfasst die Fortbildung 80 Stunden bzw. zehn Tage. Das Fortbildungsangebot ist so angelegt, dass ein Kollegium einer kleineren Schule die Fortbildung in zwei Jahren durchlaufen kann. Für große Kollegien besteht die Möglichkeit, an der Qualifizierung gestaffelt in Teilgruppen teilzunehmen. Dabei werden 50 Prozent der Fortbildung innerhalb der unterrichtsbezogenen Zeit und 50 Prozent außerhalb des Unterrichts stattfinden. Zwischen den Fortbildungseinheiten soll das Gelernte in der Praxis erprobt werden.

An welche Schulformen richtet sich die Qualifizierung?

An der Fortbildung können alle Schulen mit Sekundarstufe I teilnehmen. Perspektivisch soll auch Grundschulen und ggf. Berufskollegs eine Teilnahme am Projekt ermöglicht werden.


Ansprechpartner/in für inhaltliche Fragen:
Projektleitung Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW:
Projektleitung Bertelsmann Stiftung:


Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 28.Juni 2017

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